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Jacques Bellange oder de Bellange, Laufende Diana

19.04.2018

Eleganz & Poesie. Höhepunkte der französischen Zeichenkunst

29. März bis 24. Juni 2018

Zum Bestand an Altmeisterzeichnungen in der Graphischen Sammlung gehören unter anderem 490 Blätter französischer Künstler. Mit einer großen Vielfalt an kunstgeschichtlichen Stilen und außergewöhnlichen Arbeiten belegen sie die Entwicklung der Zeichenkunst in Frankreich vom 16. bis 18. Jahrhundert. Die Ausstellung mit 75 ausgewählten Zeichnungen unterstreicht die Qualität der Werke, indem sie diese nicht nur chronologisch, sondern auch unter ästhetischen Gesichtspunkten ordnet.

Im 16. Jahrhundert sind die Blätter von Jean Cousin der Ältere oder Étienne Delaune deutlich vom Manierismus geprägt. Wie die Zeichnungen von Martin Fréminet und Nicolas Cordier sind sie von höchster Qualität. Vielseitig und originell ist das 17. Jahrhundert mit Zeichnungen von Pierre Brebiette oder Claude Vignon. Aus dem lothringischen Raum stammen die Künstler Jacques Bellange und Jacques Callot, die mit einzigartigen, lavierten Federzeichnungen vertreten sind. Genauso bemerkenswert sind die Arbeiten von Simon Vouet und seinen Schülern sowie von Laurent de La Hyre, die unter der Regierung Louis XIII. arbeiteten. Auch die Künstler unter Louis XIV. sind präsent, insbesondere durch Charles Le Brun, Adam Frans Van der Meulen und Charles de La Fosse. Ebenso reich ist die Kollektion des 18. Jahrhunderts. Dazu gehören die berühmten Vertreter des Stils der »fêtes galantes«, Claude Gillot und Jean-Antoine Watteau, und die führenden Vertreter des Rokoko, François Boucher, Jean-Baptiste-Marie Pierre, Pierre-Charles Trémolières und Jean-Honoré Fragonard. Schließlich sind auch Arbeiten der großen Landschaftszeichner Joseph Vernet, Hubert Robert und Jean-Jacques Boissieu Teil der Ausstellung, genauso wie die der Historienmaler Jean-Simon Berthélémy, Gabriel-François Doyen oder Jean-Baptiste Greuze, die die französische Kunst zum neoklassizistischen Stil führten. Dieser wurde schließlich durch Jean-François-Pierre Peyron, Alexandre (oder Jean-Philibert) Moitte, Antoine-Denis Chaudet und Anne-Louis Girodet-Trioson umgesetzt.

2007 – 2008 zeigte der Louvre in Paris eine Ausstellung mit unseren Zeichnungen. Erstmals sind diese Werke nun in Darmstadt zu sehen.

Film zur Ausstellung
Dieser Film der bboxxfilme, Berlin, ermöglicht Ihnen einen ersten Eindruck der Ausstellung: https://www.youtube.com/watch?v=36S8bGXou7Q

Verantwortlich
Dr. Mechthild Haas
Anzahl der Exponate insgesamt:               75 (alle aus dem Bestand des HLMD)

Veranstaltungsort
Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1, 64283 Darmstadt
Karl-Freund-Galerie

Laufzeit
29. März 2018 bis 24. Juni 2018

Katalog
Französische Zeichnungen des 16., 17. und 18. Jahrhunderts im Hessischen Landesmuseum Darmstadt“, in deutscher oder französischer Sprache

90 Euro während der Ausstellung im Museumsshop

Publikation
Sammelmappe für Zeichnungsliebhaber mit 15 Reproduktionen ausgewählter und kommentierter französischer Zeichnungen aus dem Darmstädter Bestand.

24,90 Euro

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Pressekontakt:

Yvonne Mielatz-Pohl (Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1
64283 Darmstadt

Tel.: +49 (6151) 3601-300

E-Mail: presse@hlmd.de

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Die Haupthalle im Eingangsbereich des Hessischen Landesmuseums

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