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Jakob Lena Knebl, Cordula’s Sister, 2023 © Foto: Fabrice Gousset, VG Bild-Kunst, Bonn 2024; Courtesy die Künstlerin, Galerie Loevenbruck, Paris
15.11.2024 – 16.02.2025

Jakob Lena Knebl, Markus Pires Mata

und die Sammlungen des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt

Jakob Lena Knebl kreiert spektakuläre Installationen zwischen Kunst und Design. Mit viel Vergnügen verbindet sie Mode, Malerei, Skulptur und Populärkultur und schafft für Besucher*innen einen niederschwelligen Einstieg in ihr komplexes Werk rund um Fragen der Identität und Körperlichkeit. Ihre Szenografien nennt sie Begehrensräume.

Knebl sieht sich als Trickster und will Räume der Sehnsucht und der Freude schaffen. Unverkennbar ist ihre Liebe zur Kultur der 70er Jahre, zu Design oder auch Märchen. Dabei interessiert sie sich für Kulturgeschichte im umfassenden Sinn und stellt lustvoll verblüffende Kurzschlüsse her. Ziel ist eine Demokratisierung des Displays das neues Stauen möglich macht. Vergessenes gerät dabei ebenso in den Fokus wie Stilikonen oder Konsumobjekte. Ihre Werke beziehen sich auf historische Künstler*innen wie auf gegenwärtige Trends, Literatur oder Musik.

Knebls Präsentationen verbinden Aspekte der High und Low Culture, der Kritik und des Humors. In Darmstadt wird Knebl ein Environment mit eigenen Werken und Objekten aus den universalen Sammlungen des Landesmuseums inszenieren. Durch diese Kombination und ihrem subjektiven kuratorischen Ansatz als Künstlerin bricht Knebl den gewohnten Vorstellungen einer Dauerausstellung.

Ihre Recherchen in den transdisziplinären Sammlungen des Hessischen Landesmuseums Darmstadt wird Knebl zusammen mit Multitalent Markus Pires Mata neben den Beständen Malerei und Skulptur, in den Depots von Kunsthandwerk und Zoologie beginnen.


Jakob Lena Knebl studierte Mode bei Raf Simons an der Universität für angewandte Kunst Wien und textuelle Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Heimo Zobernig.

Bei Ihren Einzelausstellungen »Oh… Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung«, 2017 im Museum Moderner Kunst, Mumok, Wien, und »Frau 49 Jahre alt« 2020 im Lentos Kunstmuseum Linz und »Marcher sur l'eau« 2021 im Musée d´art et d´histoire, MAH, Genf verwob sie als Künstlerkuratorin eigene Arbeiten mit Sammlungsbeständen.

Seit 2021 hat sie die Professur für Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien inne. Mit Ashley Hans Scheirl gestaltete sie 2022 den österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig. Beide stellten 2023 im Palais de Tokyo, Paris unter dem Titel »Doppelganger!« aus.


Markus Pires Mata studierte Fashiondesign in Wien. 2006 gründete er mit Jakob Lena Knebl, Karin Krapfenbauer und Martin Sulzbacher das Unisex-Modelabel House of the Very Island’s in Wien. 2019 war er künstlerischer Leiter von TAKE– Festival for Independent Fashion and Arts, Wien. Er ist Lehrbeauftrager der Universität für Angewandte Kunst in Wien und DJ. Mata produzierte Knebls Pavillon 2022 auf der Biennale in Venedig und realisierte ihre Ausstellungen 2021 im Musée d'art et d'histoire Genf, 2023 im Palais de Tokyo Paris und 2024 in den Deichtorhallen/Sammlung Falckenberg in Hamburg.

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Weitere Informationen

Kuratorin

Dr. Gabriele Mackert

Laufzeit

15. November 2024 bis 16. Februar 2025

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Die Haupthalle im Eingangsbereich des Hessischen Landesmuseums

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