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Jugendstil

Das Sammeln von Jugendstilkunst hat im Hessischen Landesmuseum Darmstadt eine lange Tradition. Als die erste Dauerausstellung dieses Sammlungsbereiches 1965 öffnete, gehörte Darmstadt zu den wenigen Orten in Deutschland, an denen Kunsthandwerk des Jugendstils zu sehen waren. Seit dieser Zeit wurde die Sammlung stetig erweitert. Heute umfasst sie Objekte aus ganz Europa und den USA. Über 400 Gläser und Keramiken, Möbel, Textilien, Kleinbronzen, Metall- und Silberschmiedearbeiten nahezu aller namhaften Künstler*innen der Zeit um 1900 dokumentieren das vielfältige Schaffen dieser europäischen Bewegung. Zahlreiche herausragende Werke gehören zu den Beständen, darunter Arbeiten von Emile Gallé und der Schule von Nancy, von Hector Guimard, Otto Eckmann, Richard Riemerschmid, Joseph Maria Olbrich, Louis C. Tiffany, den Mitgliedern der Darmstädter Künstlerkolonie und der Wiener Werkstätten.

Henry van de Velde, Schreibtisch aus dem Direktionszimmer der »Revue Blanche« Ixelles bei Brüssel, 1899, Nussbaum, Leder, Messing © VG Bild-Kunst, Bonn 2023
Raumansicht Jugendstil

Eine Besonderheit der Sammlung bilden die Arbeiten Henry van de Veldes. Weltruhm besitzen die Möbelensembles, die der belgische Künstler 1899 für die Redaktion der französischen Kunstzeitschrift »Revue Blanche« entwarf. Ausgestellt ist das Mobiliar zweier Räume, darunter eines der Hauptwerke des Künstlers: der bohnenförmige Schreibtisch, entworfen für das Direktionszimmer der Pariser Redaktion.

Ergänzt werden die Bestände durch weitere Möbelstücke, Porzellan, Bestecke und ein silbernes Teeservice des Künstlers. Besonderes Augenmerk verdienen auch die sehr seltenen Textilbilder von Aristide Maillol, Paul Ranson und Emile Bernard sowie die einzigartige Sammlung von Jugendstilschmuck. Mit über 250 Schmuckstücken von René Lalique, der Firma Fabergé, Hans Christiansen und vielen anderen gehört sie weltweit zu den besten Sammlungen ihrer Art und eröffnet ein umfangreiches Panorama des Schmuckschaffens in ganz Europa.

Sammlung

Jugendstil

Highlights

Möbel von Henry van de Velde Textilbilder von Aristide Maillol, Paul Ranson und Emile Bernard Schmuck von: René Lalique, Georges Fouqet, Philippe Wolfers, Firma Fabergé, Georg Jensen, Hans Christiansen, Ernst Riegel

Standort

Dauerausstellung Messelbau, Untergeschoss

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Die Haupthalle im Eingangsbereich des Hessischen Landesmuseums

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