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Foto: Daniela Matenaar, HLMD

Artenmonitoring in der »Griesheimer Düne«

Ein wichtiger Grundstein für den Erhalt und nachhaltigen Schutz der Biodiversität ist neben der Beschreibung der Arten auch die genaue Kenntnis über deren Vorkommen sowie ökologische Ansprüche. Hierzu werden gezielte und wiederholte Erhebungen, sogenanntes Monitoring durchgeführt, um die Bestandsentwicklung zu dokumentieren. In den letzten Jahren sind viele online Artenmelderegister entstanden, die auch von der allgemeinen Bevölkerung genutzt werden können. Diese Form von Citizen Science stellt einen enormen Gewinn für Wissenschaftler*innen weltweit dar, da letztendlich sehr viel detailliertere Verbreitungskarten und Bestandsentwicklung der Arten abgeleitet werden können. Diese Erkenntnisse fließen dann wiederum in die Entwicklung Schutzmaßnahmen ein und geben Anstoß für weitere Forschungsprojekte. Das FFH- und Naturschutzgebiet »Griesheimer Düne und Eichenwäldchen« liegt in räumlicher Nähe zum Hessischen Landesmuseum Darmstadt und stellt als Binnendüne ein besonderes Gebiet für Deutschland, mit den letzten Vorkommen typischer Sandsteppen Pflanzenarten, dar. In diesem besonderen Lebensraum sind, u.a. auch eine Vielzahl, teils selten gewordener, Heuschreckenarten zu finden, die mit Hilfe der Daten der Meldeplattform observation.org und eigenen Erhebungen nun gezielt ausgewertet werden und damit deren Bestandentwicklung dokumentiert wird.

Landschaftsaufnahme der »Griesheimer Düne«. Foto: Daniela Matenaar, HLMD

Projektverantwortlich am Landesmuseum:

Dr. Daniela Matenaar

Projektpartner

observation.org

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Die Haupthalle im Eingangsbereich des Hessischen Landesmuseums

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