We, 8. September 2010
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Sammlungsgeschichte: Die öffentliche Bestimmung

Im Jahr 1820 übergab Großherzog Ludewig I. seine Kunst- und Naturaliensammlung in Form einer Stiftung in das Eigentum des Staates. Er machte eine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich, die seit dem 17. Jahrhundert von den Landgrafen von Hessen-Darmstadt kontinuierlich aufgebaut worden war. Nachdem die Mutter Ludewigs I., Landgräfin Karoline, Ende des 18. Jahrhunderts durch ihre Sammlung von Naturalien und physikalischen Instrumenten die Grundlagen für die naturwissenschaftlichen Abteilungen des heutigen Museums gelegt hatte, fügte Ludewig I. bis zum Ende seiner Regierungszeit 1830 wichtige Bestände hinzu: Glasmalerei, altdeutsche Altäre, niederländische Gemälde. 1802 erwarb er das gesamte druckgraphische Werk Albrecht Dürers und Rembrandts. 1805 vererbte ihm der Kölner Sammler Baron von Hüpsch eine hochbedeutende Kunst- und Naturaliensammlung, darunter Elfenbeinarbeiten und Gemälde des Mittelalters sowie wertvolle Mineralien und Fossilien. 1812 stiftete der Basler Kaufmann Nikolaus Reber 52 Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts.

Wechselausstellungsraum im Jahr 1906

Gemäldegalerie im Jahr 1906