Hessisches Landesmuseum Darmstadt at Friedensplatz 1 is closed due to reconstruction measures. The reopening is scheduled for 2013.
| 15.05.12 | Einladung zum Künstlergespräch: Am Dienstag, dem 29. Mai 2012, laden wir Sie um 19 Uhr zum Künstlergespräch mit Vera Röhm in den Opelvillen Rüsselsheim ein. Die deutsch-französische Bildhauerin führt Sie durch die Ausstellung „Ein Wald der Skulpturen – Sammlung Simon Spierer“ und erläutert ihr Werk „Ergänzung“, welches in der Sammlung vertreten ist. |
| 14.05.12 |
Internationaler Museumstag „Welt im Wandel – Museen im Wandel“:
„Welt im Wandel – Museen im Wandel“, lautet das Thema des diesjährigen internationalen Museumstages, der am Sonntag, den 20. Mai 2012 stattfindet. Auch das HLMD beteiligt sich mit den Schnupperkursen »Radieren« und »Buchbinden« an diesem bundesweiten Aktionstag. |
| 25.04.12 | Veranstaltungen Mai 2012: Die Highlights der Abteilung Bildung & Vermittlung für den Mai 2012 können Sie hier nachlesen. |
| 23.04.12 |
Ein bislang unbekanntes Gemälde von Hannah Höch wurde dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt zur Wiedereröffnung gestiftet:
Das Hessische Landesmuseum Darmstadt hat als Stiftung ein Gemälde der Berliner Künstlerin Hannah Höch (1889 – 1978) erhalten. Das Gemälde ist dem Bruder der Künstlerin gewidmet. Seit Ende der 1930er Jahre blieb es – bis zur Schenkung an das HLMD – in Essener Privatbesitz. Es wurde bisher nicht publiziert. Es wird der Öffentlichkeit erstmals zur Wiedereröffnung des Museums im Herbst 2013 präsentiert. Hannah Höch gehört zu den herausragenden deutschen Künstlerinnen der Weimarer Republik. Ausgebildet an der Kunstgewerbeschule Berlin fand sie während des Ersten Weltkrieges engen Kontakt zur Berliner Avantgarde, im Besonderen zu den künstlerisch subversiven dadaistischen Zirkeln um Raoul Hausmann. Sie war Teilnehmerin der Ersten Internationalen Dada-Messe 1920 in Berlin und schuf in der Folge Fotocollagen und -montagen, die zum Schwerpunkt ihres Schaffens wurden. Künstlerisches Selbstbewusstsein in einer von Männern dominierten Kunstszene, beißende Kritik an der Weimarer Gesellschaft und formale Avantgarde verbanden sich in ihrem Werk zu einem für die damalige Zeit explosivem Gemisch. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 galt ihr Werk als „entartet“, Hannah Höch erhielt Ausstellungsverbot und zog sich in die innere Emigration zurück. Sie arbeitete und lebte bis zu ihrem Tode weiterhin in Berlin. |