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Am Mittwoch, 16.5., 18.30 Uhr, laden wir Sie herzlich zum Vortrag »Insektensterben – Insektenökologie« von Prof. Alexandra-Maria Klein, Albert-Ludwigs-Universität Freibrug ein.

Im Rahmen der Ausstellung MICROSCULPTURE. Die Insektenportraits von Levon Biss

Mehr als die Hälfte aller bekannten rezenten Lebewesen sind Insekten. Insekten besiedeln seit etwa 400 Millionen Jahren unsere Erde. Ein Lebensraum ohne Insekten wäre heute nicht mehr vorstellbar. Sie haben im Laufe der Zeit fast alle Lebensräume der Erde bevölkert, ihre Formenvielfalt ist unendlich vielgestaltig geworden und sie übernehmen vielschichtige Aufgaben im Ökosystem, mit denen sie insgeheim unsere Welt beherrschen. Weltweit sind bislang etwa 900.000 Insektenarten beschrieben, allein in Deutschland sind es 33.000.

In letzter Zeit häufen sich allerdings die Berichte vom globalen Rückgang der Insekten. In Teilen Deutschlands sind in den letzten 30 Jahren etwa drei Viertel der Wildbienen, Schmetterlinge, Fliegen und Käfer verloren gegangen.

Worin liegen die Ursachen in dieser dramatischen Entwicklung? Welche Folgen entstehen für die Ökosysteme? Was bedeutet der Verlust von Insekten für die Bestäubung (und damit Produktion) unserer Nahrungspflanzen? Diese Fragen beleuchtet der Vortrag der Freiburger Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie, Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein.

Kostenbeitrag:

Sonderausstellungseintritt, Teilnahmekarten am Veranstaltungstag an der Museumskasse, keine Vorreservierung möglich, begrenzte Sitzplätze

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