Eine Kooperation mit dem National Museum of Contemporary Art

Der Genfer Kunstsammler Simon Spierer hat dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt im Jahr 2004 seine einzigartige Sammlung von 40 Skulpturen geschenkt. Der „Wald der Skulpturen“ umfasst Werke von den herausragenden internationalen Bildhauern des 20. Jahrhunderts u.a. von Constantin Brancusi, Alberto Giacometti, Hans Arp, Max Ernst, Henry Moore, Lucio Fontana, Louise Bourgeois, Max Bill, Julio González, Daniel Spoerri u.v.a.. Die Präsentation dieser Sammlung war ein großer Publikumserfolg.

Mit der Schließung des Landesmuseums wegen Bau- und Sanierungsarbeiten wird die Sammlung nun einem internationalen Publikum zugänglich gemacht. Zweite Station der Ausstellungstournee, die vom Institut für Kulturaustausch Tübingen organisiert wird, ist nach dem Athinais Cultural Centre in Athen die National Museum of Contemporary Art in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Die Sammlung „Ein Wald der Skulpturen“ konzentriert sich formal und motivisch auf die Stele und den Torso in der Skulptur des 20. Jahrhunderts. Dieser Schwerpunkt verleiht ihr eine kunsthistorisch wertvolle Stellung. Sie führt damit wichtige Positionen der Skulptur nicht nur in einen besonderen Dialog der Einzelwerke zusammen, sondern ermöglicht auch eine umfassende Diskussion zur Bedeutung und zum Begriff der Plastik im 20. Jahrhundert. Nachdem die bedeutende Skulpturensammlung Simon Spierers in der bulgarischen Hauptstadt Sofia ausgestellt war, ist diese auf ihrer Tournee durch Osteuropa nunmehr in die rumänische Metropole Bukarest gelangt. Dort ist sie im National Museum of Contemporary Art (mnac) zu sehen, welches an das größte Parlamentsgebäude Europas angebaut ist. Das mnac präsentiert nicht nur die zeitgenössischen rumänischen Künstler mit ihren Werken, sondern auch die internationale Kunstszene. Es unterhält Beziehungen zu Tokio, Paris, London und Venedig.

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