Altarmalerei am Mittelrhein vom 13. bis 16. Jahrhundert

Die Ausstellung stellt 14 teilweise großformatige Altaraufsätze und Altartafeln des christlichen Spätmittelalters in den Mittelpunkt, die tief von der damaligen Religiosität geprägt sind. Dazu zählen unter anderem die um 1260 gefertigten Wormser Tafeln, die beiden Altaraufsätze aus Friedberg (1370-80 und um 1430), der Siefersheimer (um 1410) und der Ortenberger Altar (um 1420) sowie die Darmstädter Passionstafeln (um 1450/55), der Niedererlenbacher (1497), der Wolfskehler (1490/1500) und der Seligenstädter Altar (um 1505). 

Ihre Darstellungen spiegeln bis in die Materialien hinein die theologischen Vorstellungen der Zeit wider. Mit dem goldenen Himmel verbinden die Menschen die jenseitige Welt bei Gott, wo Engel und Heilige in göttlicher Ordnung um Jesus und Maria versammelt sind. Der analytische Blick durchs Mikroskop oder auf die Infrarot- und Röntgenaufnahmen macht die außergewöhnlich kostbare „Beschaffenheit“ der Tafelgemälde sichtbar. Die Ausstellung veranschaulicht Ergebnisse aus fünf Jahren Forschung, in denen dieser Mittelrheinbestand erstmals systematisch sowohl kunsthistorisch als auch technologisch untersucht wurde.

Gefördert 2013-2018 von der VolkswagenStiftung: „Studien zum Kunst- und Technologietransfer in Hessen und am Mittelrhein in Spätmittelalter und Früher Neuzeit auf der Grundlage des Gemäldebestandes des Hessischen Landesmuseums Darmstadt“, in Zusammenarbeit mit der Städelkooperationsprofessur der Goethe-Universität Frankfurt am Main

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Veranstaltungsort

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Großer Saal
Friedensplatz 1
64283 Darmstadt


Kontakt

Dr. Theo Jülich
T 06151 1657-002

Dr. Thomas Förster
T 06151 1657-019


Laufzeit

24. April bis 22. Juli 2018


In Kooperation mit

 


 


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