Am 29. Juni 1818 ertrank der in Heidelberg geborenen Maler Carl Philipp Fohr auf tragische Weise in Rom im Tiber. Damals bewegte Fohrs plötzlicher, unfassbarer Tod die gesamte Künstlerschaft, denn  der erst 22jährige Fohr galt als der begabteste Künstler in Rom. Fohrs künstlerischer Werdegang ist eng mit Darmstadt verknüpft. Denn der Darmstädter Maler Issel entdeckte Fohrs Talent, nahm ihn mit nach Darmstadt und sorgte dafür, dass Wilhelmine von Hessen seine Mäzenin wurde. Sie finanzierte sein Studium in München und später seinen Aufenthalt in Rom, zu dem Carl Philipp Fohr 1816 zu Fuß in Begleitung seines großen Hundes Grimsel  aufbrach.

Die Graphische Sammlung  des Hessischen Landesmuseums Darmstadt verwahrt in ihrem Bestand 354 Zeichnungen des Künstlers. Das ist knapp die Hälfte von Fohrs Gesamt-Oeuvre. 1997 fand im Hessischen Landesmuseum eine große monographische  Ausstellung zu Carl Philipp Fohr statt und 2015 waren seine Zeichnungen und Aquarelle in der Ausstellung „Zwischen Aufklärung und Romantik“ reich vertreten.  Anlässlich des 200sten Todestages des Künstlers wird in der Karl Freund-Galerie eine kleine Hommage an Carl Philipp Fohr ausgerichtet.

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Veranstaltungsort

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Karl Freund-Galerie
Friedensplatz 1
64283 Darmstadt


Kontakt

Dr. Mechthild Haas
T 06151 1657-050


Laufzeit

29. Juni bis 26. August 2018


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