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Austellungsvorschau 2018 des HLMD

Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Programm!

Das Jahr beginnt mit der Weiterführung der Ausstellung „Der Mainzer Goldschmuck. Ein Kunstkrimi aus der deutschen Kaiserzeit“,  die die abenteuerliche Geschichte des wohl prominentesten mittelalterlichen Schmuckensembles, die Ergebnisse der Untersuchungen und seine heutige Interpretation sind die Themen dieser einmaligen Ausstellung, die zum ersten Mal alle Teile des Schatzes vereinigt.  Und der Ausstellung „Bildwerke des Wissens. Ein Querschnitt durch 450 Jahre Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt“, die ausgewählte Bildwerke aus dem Sammlungsschatz ins Zentrum stellt und anschaulich werden läßt, dass sich bereits seit den Anfängen mit der Büchersammlung des Landgrafen Georg I. (1547-1596) und der ersten  Erweiterung der Bibliotheksbestände durch Ankäufe im Jahr 1568 die „Macht des Wissens“ mit der „Macht der Bilder“ verschränkte.

Ende März eröffnet die Schau „Eleganz und Poesie. Höhepunkte der französischen Zeichenkunst vom 16. bis 18. Jahrhundert“, in der die Graphische Sammlung erstmals in Darmstadt eine Auswahl der schönsten und bedeutendsten Blätter der Französischen Zeichenbestände vom 16. bis 18. Jahrhundert, u.a. mit Nicolas Cordier, Jacques Bellange, Charles Le Brun, Antoine Watteau und François Boucher präsentiert.

Im April folgt die Präsentation „Beschaffenheit des Himmels. Altarmalerei am Mittelrhein vom 13. bis 16. Jahrhundert“, die 14 teilweise großformatige Altaraufsätze und Altartafeln des christlichen Spätmittelalters in den Mittelpunkt stellt und Ergebnisse aus fünf Jahren Forschung, in denen dieser Mittelrheinbestand erstmals systematisch untersucht wurde, veranschaulicht.

Die Ausstellung „Microsculpture - Faszinierende Insektenwelt. Mit den Insektenportraits von Levon Biss“ präsentiert ab Mai die Kombination von Fotokunst und Wissenschaft und bietet einen neuen und reizvollen Zugang in die Thematik der Insekten und lädt so ein breites Publikum ein, die multidimensionale Vielfalt der wundersamen Welt der Insekten zu entdecken.

Erstmals seit der Schließung des Museums 2007 wird das neu gerahmte Gemälde »Basar in Assuan I« von Max Slevogt ab Mitte Mai wieder in der Gemäldegalerie zu sehen sein und in der Präsentation „Blickfang 3. Sehnsucht Orient. Malerei um 1900“ in den direkten Bezug mit der orientalischen Bilderwelt von Hans Makart, Eugen Bracht und Lovis Corinth gesetzt.

Anlässlich des 200sten Todestages des Künstlers wird Ende Juni in der Karl Freund-Galerie die Ausstellung „Hommage an Carl Philipp Fohr“ gezeigt. Die Graphische Sammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt verwahrt in ihrem Bestand 354 Zeichnungen des Künstlers. Das ist knapp die Hälfte von Fohrs Gesamt-Œuvre.

Ende September geht die große Schau „Stages - Episoden des Lebens“ den Fragen nach, Ist das Leben eine Aneinanderreihung vergänglicher Ereignisse oder ein großes Ganzes? Welche Faktoren bestimmen individuelle Lebensgeschichten? Wie viele Episoden hat das Leben und wie unterschiedlich verläuft es?

Dank einer Schenkung besitzt die Graphische Sammlung insgesamt 32 Tuschzeichnungen von Leo Grewenig. Sie werden ab Mitte November erstmals in der Karl Freund-Galerie ausgestellt und beleuchten eine phantastische, bis dato kaum bekannte Werkphase des Künstlers: „Leo Grewenig. Tinten-Tiere“.

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